Die Quadratregel

Wie man in einer Sekunde erkennt, ob der König einen Freibauern einholt: Denken Sie sich ein Quadrat vom Bauern bis zum Umwandlungsfeld

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Inhalt
  1. Wie man das Quadrat bildet
  2. Beispiel
  3. Wann die Regel nicht gilt

Die Quadratregel ist eine einfache Methode, um festzustellen, ob ein König einen Freibauern einholt, wenn ihm nichts im Weg steht. Züge zählen muss man nicht — es genügt, sich ein Quadrat vorzustellen.

Wie man das Quadrat bildet

  1. Ziehen Sie eine Linie vom Bauern bis zu seinem Umwandlungsfeld.
  2. Errichten Sie auf dieser Linie ein Quadrat in Richtung des Königs.
  3. Steht der König im Quadrat oder kann er es mit seinem Zug betreten, holt er den Bauern ein. Wenn nicht, wird der Bauer zur Dame.

Steht der Bauer auf seinem Ausgangsfeld (der zweiten Reihe bei Weiß), bildet man das Quadrat so, als hätte er den Doppelschritt schon gemacht — ab der dritten Reihe.

Beispiel

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1… 2. 3. 4.

Das Quadrat des Bauern b4 reicht von b4 bis f8. Der schwarze König auf f5 steht darin und holt den Bauern rechtzeitig ein.

Das Quadrat des Bauern b4: Seine Seiten verlaufen von b4 nach b8 und von b4 nach f4, also das Quadrat b4–f4–f8–b8. Der schwarze König steht auf f5 — im Quadrat. Am Zug holt er den Bauern ein.

Von g5 aus würde es der König auch schaffen: Mit seinem Zug betritt er das Quadrat. Von h5 aus aber nicht mehr: Selbst nach seinem Zug bleibt er außerhalb, und der Bauer wird zur Dame.

Wann die Regel nicht gilt

  • Wenn dem König Figuren oder Bauern im Weg stehen.
  • Wenn die stärkere Seite andere Figuren hat, die dem Bauern helfen.
  • Wenn der Zug der stärkeren Seite das Quadrat „verschiebt“: Nach einem Bauernzug wird das Quadrat kleiner.

Die Quadratregel gehört zu den ersten Mitteln, die man im Bauernendspiel lernt. Zusammen mit der Opposition hilft sie, einfache Endspiele schnell zu bewerten.