Inhalt
Wie das Brett aufgebaut ist
Ein Schachbrett ist ein Quadrat aus 64 Feldern, 8 mal 8. Helle und dunkle Felder wechseln sich ab, von jeder Farbe gibt es 32. Man nennt sie weiße und schwarze Felder, auch wenn das Brett braun oder blau ist.
- Reihen sind die Feldreihen von links nach rechts. Es gibt acht davon, nummeriert von 1 bis 8, beginnend auf der Seite von Weiß.
- Linien sind die Spalten von unten nach oben. Sie werden mit den Buchstaben a bis h von links nach rechts bezeichnet (von der Seite von Weiß aus gesehen).
- Diagonalen sind schräg verlaufende Reihen gleichfarbiger Felder. Die längsten sind a1–h8 und h1–a8 mit je 8 Feldern.
Wie man das Brett hinlegt
Die wichtigste Regel: Rechts von jedem Spieler muss ein weißes Feld liegen (die Ecke h1 bei Weiß und a8 bei Schwarz). Liegt das Brett falsch, stehen die Figuren auf den falschen Feldern und die Partie wird nicht nach den Regeln gespielt.
Die Koordinaten der Felder
Jedes Feld hat einen Namen: den Buchstaben der Linie und die Zahl der Reihe. So ist e4 der Schnittpunkt der e-Linie mit der vierten Reihe, a1 die linke untere Ecke und h8 die rechte obere.
Koordinaten braucht man, um Partien aufzuschreiben und Schachliteratur zu lesen. Wie man Züge notiert, erklärt der Artikel „Schachnotation“.
Zentrum und Flügel
- Das Zentrum sind die vier Felder in der Mitte des Bretts: d4, e4, d5, e5. Figuren im Zentrum kontrollieren mehr Felder, deshalb ist der Kampf ums Zentrum das Hauptthema der Eröffnung.
- Der Königsflügel sind die Linien e–h, dort steht zu Beginn der König.
- Der Damenflügel sind die Linien a–d, dort steht die Dame.
Übung
Bitten Sie jemanden, Felder laut zu nennen, und zeigen Sie sie auf dem Brett. Dann tauschen Sie die Rollen. Nach ein paar Tagen finden Sie jedes Feld in einer Sekunde — und können Partien nach der Notation auf dem Analysebrett nachspielen.